Sachbeschädigungen und Randale
Sinnlose Zerstörung gefährdet die Verkehrssicherheit
Kaum wird es wärmer und die Tage werden länger, häufen sich leider wieder Fälle von Randale und Sachbeschädigungen in unserer Gemeinde. Die jüngsten Vorkommnisse zeigen, dass es sich dabei nicht um harmlose Streiche handelt, sondern um Eingriffe mit ernsthaften Folgen.
Begonnen hat die Serie bereits am Karnevalswochenende. Entlang der Landesstraße zwischen Sünna und Räsa wurden zahlreiche Leitpfosten herausgerissen und in das angrenzende Feld geworfen. Zudem fanden sich umgeworfene Streukästen am Straßenrand. Eine Woche später fehlte plötzlich das Ortseingangsschild von Räsa – samt Pfosten. Auf ebenso rätselhafte Weise, wie es verschwunden war, tauchte das Schild gut eine Woche später wieder auf und wurde inzwischen von der Straßenmeisterei ordnungsgemäß wieder eingebaut.
Das Entfernen von Leitpfosten oder Ortseingangsschildern ist kein Kavaliersdelikt. Es handelt sich um Eingriffe in den Straßenverkehr, die die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden gefährden können. Ortsunkundige Fahrerinnen und Fahrer könnten beispielsweise mit zu hoher Geschwindigkeit in den Ort hineinfahren und die Kurve nicht rechtzeitig „kriegen“ – mit potenziell schweren Folgen.
Auch abseits der Straße blieb es nicht ruhig: Am vorletzten Wochenende wurden an den Info-Stehlen beim Bahnübergang zum Lohberg und am Teich in Pferdsdorf mehrere Tafeln gewaltsam heruntergerissen. Ein weiterer Akt sinnloser Zerstörung, der weder Nutzen noch „Spaß“ bringt, sondern lediglich Kosten verursacht und das Ortsbild beeinträchtigt.
Solche Taten schaden uns allen. Sie gefährden die Sicherheit, binden unnötig Arbeitszeit bei Bauhof und Straßenmeisterei und belasten letztlich die Gemeindekasse. Hier kann man nur den Kopf schütteln und sagen: „Herr, lass Hirn regnen.“
Die Gemeinde appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen zu melden. Nur gemeinsam können wir dazu beitragen, dass unsere Straßen, Einrichtungen und unser Zusammenleben sicher und respektvoll bleiben.
Roland Ernst
Bürgermeister